Schoko-Nuss Brotaufstrich (vegan)

Nutella Alternative: Schokoaufstrich selbst machen

Ich liebe süße Brotaufstriche. Besonders zum Frühstück und manchmal auch nach einem stressigen Arbeitstag. Nutella ist dabei einer meiner Favoriten. Was mich daran allerdings stört, ist, dass ich keine Ahnung habe was da eigentlich alles drin ist. Kürzlich las ich tatsächlich davon, dass angeblich sogar Schweineblut enthalten sein soll, was ich mir jedoch schwer vorstellen kann und von Ferrero natürlich auch dementiert wird. Anderseits, was heißt das schon…?

Eins ist jedoch klar: Gesund ist Nutella nicht. Vor allem wenn man bedenkt das die erstgenannte Zutat auf der Inhaltsangabe eines Produkts stets den größten Anteil aller Inhaltsstoffe hat. Wenn ihr grad ein Glas Nutella zur Hand habt, schaut doch mal selbst nach, welche Zutat das in diesem Fall ist. Für mich war dies jedenfalls Anlass genug, nach einer Alternative für meinen ehemals liebsten Schokoaufstrich zu suchen.

Im Internet gibt es eine ganze Menge an Rezepten für Schokoaufstriche. Leider hat mir keines der Rezepte wirklich zugesagt und ich habe daher einfach mal selbst in der Küche experimentiert und das Ergebnis hat mich tatsächlich umgehauen. Der Schokoaufstrich der dabei entstanden ist, schmeckt nicht original wie Nutella, sondern besser und frischer. Außerdem habe ich nun den Vorteil, dass ich ganz genau weiß, was in meinem Schokoaufstrich alles drin ist.

Schoko-Haselnuss-Brotaufstrich

Zutaten:

  • 200g ganze Haselnüsse (daraus wird später 120/130g Haselnussmus)
  • 100g Zartbitterschokolade (mit mind. 85% Kakaoanteil)
  • ca. 2-3EL Kakao (kein Kaba!)
  • ca. 2EL Walnussöl
  • ca. 5-6EL Agavendicksaft (Alternative: flüssiges Stevia oder Xylit)
  • eine Vanilleschote
  • Optional: Schuss Rum oder Rumaroma

Step 1: Haselnussmus

Wenn ihr einen Multizerkleinerer besitzt, dann könnt ihr eurer Haselnussmus ganz einfach selbst machen. Dafür die Haselnüsse in einer Pfanne ohne Öl erhitzen. Dabei die Pfanne immer leicht schwenken damit nichts anbrennt, solange, bis die Nüsse anfangen zu riechen und die Haut beginnt abzuplatzen. Dann die Nüsse aus der Pfanne nehmen und vollständig abkühlen lassen. Ihr müsst die Haut nicht abziehen, sie kann mit in das Mus.

Sobald die Nüsse erkaltet sind, gebt ihr sie in den Multizerkleinerer. Mit einem Standmixer geht es eventuell auch, könnte aber etwas mühselig werden. (Alternativ könnt ihr das Haselnussmus natürlich auch kaufen.)

Beim Zerkleinern müsst ihr darauf achten, dass Nüsse und auch Gerät nicht zu heiß werden. Ich habe daher zwischendurch immer kurz pausiert. Das Ganze macht ihr so lange, bis eine feste Masse entsteht.

Step 2: Schokoaufstrich


Gebt das Nussmus in eine Rührschüssel und mischt mit einem Esslöffel das Walnussöl unter, so dass die Masse cremig wird. Dann rührt das Kakaopulver unter, sowie die ersten 2 – 3 Esslöffel Agavendicksaft.

Währenddessen erhitzt ihr auf dem Herd einen Topf mit Wasser, auf dem ihr in einer Schale eure Schokolade schmelzen lasst. Diese gebt ihr schließlich zu der Masse, die wieder verrührt wird. zwischendurch immer mal probieren. Wenn die Masse zu herb schmeckt, gebt ihr weitere 2 – 3 Esslöffel Agavendicksaft hinzu. Wer es besonders süß mag, noch ein paar Löffel mehr. Ich habe außerdem noch den Inhalt einer Vanilleschote hinzugefügt. Wem es schmeckt, der kann auch einen Schuss Rum oder Rumaroma dazugeben.

Die Masse in ein Glas füllen und erkalten lassen. Den Schokoaufstrich nicht im Kühlschrank aufbewahren, da wird er möglicherweise zu fest.

Nutella Alternative: Schokocreme selbst machen

Schokoaufstrich

Hinweis: Ich konnte für meinen Schokoaufstrich leider keine 100% vegane Schokolade verwenden, da diese in meinem Wohnort nicht so leicht bzw. gar nicht zu bekommen ist. Wenn ihr das Glück habt in einer größeren Stadt zu wohnen, bekommt ihr vegane Schokolade in entsprechenden Fachgeschäften z.B. von Vantastic Foods oder Vivani.

3 Responses to Schoko-Nuss Brotaufstrich (vegan)

  1. Bettina sagt:

    An sich ein schönes Rezept, nur würde ich für einen Brotaufstrich nicht diese reine Schokolade dazu tun. Als Alternative würde ich eine Basis aus einem sehr guten hochwertigen Kokosöl (bei Zimmertemperatur streichfähig), oder auch gute kaltgepresste Kakaobutter nehmen (das gibt einen schön schokoladigen Geschmack), dann mehr Kakaopulver und eventuell ergänzt mit Carobpulver. So wird das ganze nochmal hochwertiger. Das als kleine Anregung. (-;

      

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>